Color Picker aus Bild
Zieh ein beliebiges Bild herein, füg es ein oder lade es hoch – oder nimm deinen Bildschirm auf –, wähle den Bereich aus, der dich interessiert, und picke mit Zoom, Verschieben und Lupe jeden einzelnen Pixel. HEX, RGB, HSL, CMYK und OKLCH, ein Klick zum Kopieren. Kostenlos, ohne Anmeldung, und dein Bild verlässt nie deinen Browser.
Bild hier ablegen
oder mit Strg+V einfügen
Farben aus jedem Bild picken – direkt in deinem Browser
Dieses Tool ist eine Online-Pipette für Bilder. Lade ein Foto, einen Screenshot, ein Logo oder ein Produktbild, fahr mit dem Zeiger irgendwohin, und die Lupe zeigt dir die exakten Pixel unter dem Cursor – so triffst du genau die Stelle, die du meinst: einen einzelnen Faden in einem Gewebe, einen Buchstaben eines Logos, den exakten Ton einer Wand zwischen Schatten und Licht. Ein Klick holt die Farbe in jeder Notation, die du brauchen könntest: HEX fürs CSS, RGB für Code, HSL zum Nachjustieren, CMYK als Druck-Näherung und OKLCH für moderne Designsysteme.
Alles passiert lokal. Das Bild wird von deinem eigenen Browser dekodiert, auf deinem eigenen Gerät Pixel für Pixel gelesen und nirgendwohin übertragen – was zählt, wenn das „Bild“ das unveröffentlichte Design eines Kunden ist, eine medizinische Aufnahme oder ein Selfie. Es gibt keinen Upload-Schritt, keine Warteschlange und keine Gebühr nach Dateigröße: Große Fotos werden im Arbeitsspeicher einfach verkleinert, damit auch Handys mitkommen.
Fünf Wege, ein Bild hereinzubekommen
- Drag & Drop: eine Datei vom Desktop oder aus einem anderen Browser-Tab herüberziehen.
- Einfügen mit Strg+V (⌘V auf dem Mac) – perfekt nach der Druck-Taste oder nach Rechtsklick → Bild kopieren.
- Hochladen über den Datei-Button; auf dem Handy gehört dazu auch, direkt ein Foto mit der Kamera zu machen.
- Link laden – eine öffentlich erreichbare Bild-URL.
- Bildschirm aufnehmen – ein Fenster oder einen Monitor abbilden und aus dem eingefrorenen Bild picken (Desktop-Browser).
In Chrome und Edge gibt es einen sechsten Weg: Der Button Vom Bildschirm picken nutzt die Pipette des Betriebssystems, sodass du eine Farbe aus jeder App auf jedem Monitor abgreifen kannst, ganz ohne Screenshot.
Warum die Pipette Pixel mittelt (und wann nicht)
Zoom in ein beliebiges Foto hinein, und glatte Flächen lösen sich in Rauschen auf: Kamerasensoren rauschen, die JPEG-Kompression legt Ringe um Kanten, und die Kantenglättung vermischt benachbarte Formen. Pickst du buchstäblich einen einzigen Pixel, erwischst du oft einen Ausreißer, den dein Auge nie gesehen hat. Standardmäßig wird hier ein 3×3-Fenster abgetastet und in linearem Licht gemittelt – das ist der mathematisch korrekte Weg; ein Mittelwert über die rohen HEX-Zahlen fiele zu dunkel aus. Schalte auf 1×1, wenn du den exakten Pixel eines flächigen digitalen Designs brauchst, oder auf 5×5 bei sehr körnigen Fotos. Das Fadenkreuz der Lupe zeigt immer genau, welche Pixel gelesen werden.
Von der gepickten Farbe zur fertigen Entscheidung
Jede Farbe, die du pickst, landet in „Meine Farben“, der Leiste, die dich über die ganze Seite begleitet. Von dort aus prüfst du ein Paar aus Text und Hintergrund im Kontrast-Checker, legst Nuancen im Vergleichs-Tool nebeneinander oder rechnest den Wert im Farbkonverter in jede Notation um. Willst du statt einzelner Pixel die ganze Stimmung eines Bildes auf einmal, extrahiert das Tool „Farbpalette aus Bild“ die dominanten Farben automatisch.
Tipps für genaue Farben am Bildschirm
- Screenshots sind treuer als Fotos – ein abfotografierter Bildschirm legt noch den Weißabgleich deiner Kamera obendrauf.
- Schalte Nachtlicht bzw. True Tone aus, während du Farben abgleichst; beide verschieben unbemerkt alles ins Warme.
- Farben wirken neben unterschiedlichen Nachbarn unterschiedlich (Simultankontrast) – prüfe Kandidaten im Vergleichs-Tool ohne Abstand.
- Bei Markenarbeit pickst du aus der Originaldatei, nicht aus einer neu komprimierten Social-Media-Kopie.
Häufige Fragen
Wie wähle ich eine Farbe aus einem Bild aus?
Bild ablegen, hochladen oder einfügen. Der linke Bereich zeigt das ganze Bild – zieh einen Rahmen über die Stelle, die dich interessiert – und der rechte Bereich vergrößert diesen Ausschnitt mit eigenem Zoom. Beim Überfahren zeigt die Lupe jedes einzelne Pixel; ein Klick übernimmt die Farbe als HEX, RGB, HSL, CMYK und OKLCH.
Wie treffe ich in einem riesigen Foto genau ein einzelnes Pixel?
Wähle den Bereich in der Übersicht aus und zoome dann im Detailbereich (Schieberegler, Mausrad oder die 1:1-Schaltfläche). Bei starkem Zoom entspricht ein Bildschirmpixel genau einem Bildpixel, die Lupe bestätigt das exakte Ziel, und Umschalt+Pfeiltasten verschieben die Ansicht um jeweils ein Pixel. Mit „Zurück“ kommst du zur vorherigen Ansicht.
Wird mein Bild auf einen Server hochgeladen?
Nein. Das Bild wird vollständig in deinem Browser dekodiert und ausgelesen. Nichts verlässt dein Gerät – du kannst die Internetverbindung trennen, sobald die Seite geladen ist, und der Farbwähler funktioniert weiter.
Warum liefert ein einzelnes Pixel manchmal eine „falsche“ Farbe?
Fotos rauschen und Kanten sind kantengeglättet, deshalb kann ein einzelnes Pixel von dem abweichen, was dein Auge zusammenmischt. Deshalb wird standardmäßig ein 3×3-Bereich in linearem Licht gemittelt; für exakte Pixel schaltest du auf 1×1 um, für ruhigere Flächen auf 5×5.
Kann ich eine Farbe von einer beliebigen Stelle meines Bildschirms aufnehmen?
In Chrome und Edge öffnet die Pipette den Farbwähler deines Betriebssystems – damit erwischst du jedes Pixel auf jedem Bildschirm. In anderen Browsern nimmst du mit „Bildschirm aufnehmen“ ein Fenster oder einen Bildschirm auf und wählst die Farbe aus der Aufnahme – mit denselben Zoom-Bereichen.
Welche Bildformate werden unterstützt?
Alles, was dein Browser dekodieren kann: JPEG, PNG, WebP, GIF, SVG und – je nach Browser – AVIF und HEIC. Sehr große Fotos werden verkleinert, um den Speicher auf Smartphones zu schonen.